Quer durch Europa gegen Gebärmutterhalskrebs

15-03-19 bmmc 0 comment

Ride 4 Women –

Quer durch Europa gegen Gebärmutterhalskrebs

 

Ride 4 Women – eine lebensbejahende Initiative, um Bewusstsein für Vorsorge und Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs zu schaffen.

Am 2. Juni 2019 starten die Radler der Europa-Tour „Ride 4 Women“ vom Universitätsklinikum in Athen, Richtung Graz. Gemeinsam möchten die Ärzte und Wissenschaftler der Europäischen Gesellschaft für gynäkologische Onkologie (ESGO) auf Gebärmutterhalskrebs Vorsorge und Früherkennung aufmerksam machen. Im Rahmen der gesamten „Ride 4 Women“-Tour 2019 radeln die Mediziner und Unterstützer über insgesamt 14 Etappen und rund 2.000 Kilometer vom 2.-17. Juni 2019 von Athen nach Graz.

Den Start in Athen begleitet eine Veranstaltung der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, auf der nicht nur die Radler selbst für ihr Anliegen werben, sondern auch Aktionsstände von Frauenkrebs-Zentren auf Präventionsangebote aufmerksam machten. Ähnliche Events veranstalten die Städte Skopje, Tirana, Podgorica, Sarajewo, Banja Luka, Zagreb und Maribor. In Graz ist am 17. Juni 2019 ein grosses Ziel Event geplant.

„Uns ist es enorm wichtig, aufzuklären, Öffentlichkeit zu schaffen und Frauen und deren Kinder zur Gebärmutterhalskrebsvorsorge im Rahmen einer HPV-Impfung zu animieren“, erklärt Dr. Rene Laky, Initiator des Projektes und Oberarzt an der Frauenklinik in Graz. „Außerdem soll die Wichtigkeit von Frühdiagnostik im Rahmen von regelmäßigen gynäkologischen Untersuchungen hervorgehoben werden.“

Seit 2014 können Kinder zwischen neun und zwölf Jahren in Österreich gratis gegen HPV geimpft werden. Die Impfung schützt laut Studien zu 90 Prozent vor Genitalwarzen und Krebserkrankungen.

In vielen europäischen Länder, vor allem auch in Österreich gibt es deutliche Defizite bei Wissen und Bewusstsein zu HPV. Das spiegelt sich in einer sehr niedrigen Durchimpfungsrate der österreichischen Kinder von lediglich 20% wieder.

Mit befreundeten Ärzten, aber auch mit anderen Interessierten radelt René Laky nunmehr zum sechsten Mal für mehr Aufmerksamkeit im Kampf gegen Krebs quer durch Europa. Acht Länder durchqueren 2019 die ehrenamtlichen Sportler. „Wir wollen auch darauf hinweisen, dass Bewegung für die Gesundheit, auch von Krebspatienten, besonders wichtig ist“, sagt René Laky.

„In den vergangenen fünf Jahren konnten wir einiges erreichen“, sagt René Laky. So wurde in der Türkei Geld für ein flächendeckendes Screening zur frühen Diagnose von Gebärmutterhalskrebs eingeworben. Wie wichtig diese Vorsorgeuntersuchungen sind, erklärt Rene Laky: „Wird Gebärmutterhalskrebs frühzeitig erkannt, können wir eine Heilungsrate von bis zu 90 Prozent erreichen. Je mehr Aufmerksamkeit es für diese Tumorerkrankung gibt, desto mehr Leben unserer Frauen können gerettet werden.“ Weitere Informationen unter www.ride4women.at


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