Wissen schützt

Wissen schützt

Weltweit werden jährlich ca. 1.2 Millionen Fälle von Frauenkrebserkrankungen diagnostiziert. Dieser Gruppe von Tumoren ist gemein, dass ihre Heilungschancen bei über 90 % liegen, wenn sie in einem frühen Stadium entdeckt und die therapeutischen Maßnahmen dementsprechend rasch eingeleitet werden. Hat sich die Erkrankung jedoch weiter ausgebreitet und bereits Fernabsiedlungen – so genannte Metastasen – gebildet, liegt die Chance auf eine völlige Genesung bei weniger als 25 %.

Die Entstehung bösartiger Tumorerkrankungen lässt sich durch vorbeugende Maßnahmen vielfach vermeiden. Wichtigste Maßnahme ist in diesem Zusammenhang sicherlich die jährliche Kontrolluntersuchung beim Gynäkologen. Im Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt des Vertrauens können Risikofaktoren abgeschätzt, Lebensstilmodifikationen besprochen und im Fall des Falles die notwendigen therapeutischen Schritte eingeleitet werden. Frauen, die regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen, können kaum durch das Sicherheitsnetz fallen, denn fast alle bösartigen Erkrankungen oder deren Vorstufen werden im Zuge der jährlichen Kontrolle entdeckt. Zudem kann das persönliche Krebsrisiko durch eine gesunde Lebensführung mit körperlicher Bewegung, Gewichtsreduktion (bei Übergewicht), ausgewogener Ernährung, moderatem Alkoholkonsum und Vermeiden von Zigarettenkonsum gesenkt werden.

 Vorsorge – die wichtigsten Maßnahmen

  • Jährliche Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt
  • HPV-Impfung in Anspruch nehmen
  • Frühsymptome wie irreguläre Blutungen, Unterleibsschmerzen, unerklärliche Zunahme des Bauchumfangs oder andauerndes Völlegefühl ernst nehmen und abklären lassen
  • Regelmäßige Mammografie (Bruströntgen), spätestens ab dem 50. Lebensjahr
  • Coloskopie (Darmspiegelung) ab dem 50. Lebensjahr
  • Gesunder Lebensstil
  • Vermeiden von Übergewicht
  • ausgewogene Ernährung
  • regelmäßige sportliche Betätigung
  • nicht Rauchen

Reden Sie mit Verwandten und Freundinnen über www.ride4women.at!

Be active – choose life!